ARTigkeit Claudia Karrasch

Meine  Arbeiten entstehen oftmals in einem Prozess, der sich aus Übermalung, Entfernung, oft mit Alltagsdingen in Mischtechniken aus Acryl, Aquarell, etc. zusammenfügt. Dabei probiere ich vieles aus. Momentan beschäftige ich mich sehr damit, Dingen vor der Mülltonne zu bewahren. D.h. ich versuchen u.a. Plastikteile, verschiedene Verpackungen, Papierschnipsel, etc. in meinen kreativen Prozess einzubeziehen. So entstehen wieder neue Formen und Strukturen, die mich sehr inspirieren.

Häufig werde ich durch pure Neugierde und dem spielerischen Umgang mit den unterschiedlichsten künstlerischen Techniken angetrieben. Angeregt durch das Spannungsverhältnis zwischen Materialien und Farben, Ruhe und Dynamik entstehen meine Bilder. Es kommt sehr häufig vor, dass Bilder bis zu zehnmal überarbeitet werden. D.h. sie werden übermalt, dann wieder abgetragen, weggestellt um dann irgendwann wieder für den nächsten Arbeitsschritt hervorgeholt. Das passiert solange, bis ich mit dem zufrieden bin, was ich sehe...

 

        Sowas wie abstrakte Kunst gibt es nicht.

        Man muss immer mit etwas anfangen.

        Später kann man dann alle Spuren

        der Realität verwischen

        Pablo Picasso